Document Freedom Day am 31. März 2010

Den 31. März haben Internationale Free-Software-Organisationen zum Document Freedom Day ausgerufen.

Document Freedom Day

Nur offene Standards wie das Open-Document-Format können garantieren, das Dokumente auch in Jahrzehnten noch gelesen werden können. Diese Formate kann jeder ohne Einschränkungen verwenden.
Alles weitere zum Document Freedom Day gibt es hier und hier.

Strom- und Speicherverbrauch verschiedener Desktopsysteme

Bei Phoronix findet sich ein Bericht(en) über Strom- und Speicherverbrauch der Desktop-Systeme KDE, Gnome, XFCE und LXDE. Auszüge aus dem Bericht:

Speicherverbrauch

These results are very clear showing the Ubuntu 10.04 system with LXDE consuming the least amount of RAM with it being about 30MB lighter than loading the Xfce 4.6 desktop. Eating much more memory than the lightweight Xfce/LXDE desktops was KDE 4.4.1 that ended up leading to 67% greater memory consumption than LXDE. GNOME 2.29.1 had a 24% smaller memory footprint than KDE 4.4.1.

Energieverbrauch

With this test, there were not any significant power consumption differences when choosing one desktop environment over another. All four of these popular desktop environments had consumed on average within 0.2 Watts of each other.

Systemtemperatur

There were no measurable differences in the system temperature when running the different desktop environments with this first test.

Via Pro Linux

freiesMagazin 03/2010 erschienen

Ab sofort gibt es das freiesMagazin in Ausgabe 03/2010 mit vielen interessanten Themen.

freiesMagazin

Der komplette Inhalt

Linux allgemein
“Mandriva Linux 2010″ von Thorsten van Lil
“Der Februar im Kernelrückblick” von Mathias Menzer

Anleitungen
“Pimp my Desktop” von Ralf Hersel
“Eigene Paketquellen zusammenstellen mit local-apt” von Hauke Goos-Habermann

Software
“Die Z-Shell (zsh) – Eine mächtige Alternative zur Bash” von Marcel Jakobs
“Google Charts – Diagramme über das Internet erstellen” von Jochen Schnelle
“Vim und das Surround-Plug-in” von Volker Duetsch
“Effektives automatisiertes Bearbeiten von Daten mit sed” von Christian Brabandt

Community
“Rezension: GIMP – kurz & gut” von Dominik Wagenführ
“Rezension: Python – kurz & gut” von Michael Niedermair

Zum Download der neuen >>> Ausgabe(1,9 MB).

Mandriva, Elive, Pardus, Dreamlinux und andere

Ich bin ein ziemlich standhafter Debian-Nutzer und wechsele die Distribution in letzter Zeit garnicht. Ich sehe keine Veranlassung. Debian läuft und bringt alles mit, was ich benötige. Ab und an juckt es mich natürlich schon, mal eine andere Distribution auszuprobieren. Diese »Gelüste« habe ich dann mit einer Live-CD befriedigt.
Jetzt musste ich aber einen Laptop gebrauchsfertig machen, mit dem jemand arbeiten möchte, der sich absolut nicht mit dem System befassen will. Das Ding soll laufen. Das war für mich eine Gelegenheit, mal wieder etwas auszuprobieren – nicht nur in einer Live-Umgebung, sondern unter »realistischen« Bedingungen. Bei der Gelegenheit habe ich dann noch einen alten Gericom-Laptop aus der Versenkung geholt (auf dem ein MicrosoftOS vor sich hin staubte). Der ist ca. 10 Jahre alt, sieht von aussen noch gut aus, ist innen aber verständlicherweise sehr betagt. 10 Jahre sind in dem Metier eine lange Zeit.
Downloaden wollte ich keine Distribution, sondern ich habe mir gesagt: Nimm das, was Du da hast – mal sehen, was dabei herauskommt. Ich hatte einige installierbare Live-CDs aus diversen Zeitschriften bzw. Install-CDs. Davon sollte/musste es dann eine sein.
Es war eine interessante, spannende Erfahrung. Die nächsten Tage werde ich hier darüber Einiges zusammenfassen. Ein Ergebnis kann ich schon mal festhalten: Beide Laptops laufen – und nicht nur so, sondern bestens!

Midnight-Commander mit neuem Schwung

midnight commander

Seitdem sich ein neues Entwicklerteam um den Midnight Commander kümmert, geht es voran. Es gibt jetzt die Version 4.7.1.
Sie setzt die GLib in Version 2.8 als Grundlage voraus und unterstützt unter anderem automatisches Encoding-Setup über enca, das Sichern der Einstellungen im Finden-Dialog und einen Fortschrittsbalken, der von rechts nach links arbeitet. Das Suchfeld unterstützt nun auch die Platzhalter ‘*’ und ‘?’. Eine komplette Liste der Änderungen findet sich in der Ankündigung auf der MC-Mailingliste.

Das Ende von Novell?

Ist dies das Ende von Novell? Der Hedgefonds Elliott Associates hat den Novell-Aktionären ein Kaufangebot unterbreitet. Die erst vor wenigen Tagen von Novell vorgelegten Geschäftszahlen wiesen einen Nettogewinn von 20 Mio. US-Dollar aus und für das Jahr 2010 wurde eine höhere Gewinnspanne in Aussicht gestellt.
Geht es nach der (eventuellen) Übernahme ans Ausschlachten? Was würde dies für openSuse bedeuten?

Via Pro Linux