Aus der Welt der Distributionen 02/2010 (1)

Tiny Core v2.8

Die Kleine unter den Kleinen bringt Neues. Hier gibt es die iso – nicht mehr als 10MB!
Tiny Core mit grafischer Oberfläche (Flwm) arbeitet nach dem Booten komplett im Hauptspeicher. In Version 2.8 ist die Kontrolle für Abhängigkeiten, Updates, Erweiterungen und die beim Booten gewünschten Anwendungen in einem einzigen Verzeichnis untergebracht, was Systemressourcen spart.

SystemRescueCd 1.3.5

Aus dem Changelog:

* Updated the standard kernels to linux-2.6.31.12 with btrfs update from 2.6.32
* Updated fsarchiver to 0.6.5 (bug fixes, progress info, “–exclude” option)
* Updated GParted to version 0.5.1 (with workaround for partition resizing problems)
* Added missing codepages (especially CP850) required by mtools / syslinux
* Implemented boot option dhcphostname=myhostname which is used by the dhcp client
* Updated lvm2 to 2.02.56 (Logical Volume Manager version 2)
* Downgraded mtools to version 3.9.11 to fix problems
* Updated ntfs3g to 2010.01.16 (bug fix release)

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PC/OS 10

Aus der Releaseankündigung:

2.6.28 kernel series
Skype client on both the OpenWorkstation and WebStation release
Google Chrome is the default browser for Webstation
All security and bug fixes applied
Updated OpenOffice.org in OpenWorkstation
Support and recovery tools for the BFS filesystem
Atunes is the default media player on OpenWorkstation

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ArtistX 0.8

ArtistX is a free live GNU/Linux DVD which turns a common computer into a full multimedia production studio. It is based on Ubuntu GNU/Linux and contains nearly all the available free audio, 2D and 3D graphics, and video software for the GNU/Linux computing platform. It doesn’t need to be installed, and boots directly into a running system without touching hard drives.

Main features
Based on Ubuntu Jaunty (9.04)
Kernel 2.6.28 Compiz Fusion for 3D Desktop effects
Most of Ubuntu Multimedia packages
Gnome 2.26 and Kde 4.2
Ubiquity Installer

A partial list of softwares included in the DVD:

* 2D Graphic Software: Gimp, Inkscape, Nip2, Krita, Synfig, Rawstudio, Skencil, Hugin.
* 3D Graphic softwares: Blender, Wings3D, Kpovmodeler + Povray 3.6, K3D.
* Video softwares: Cinelerra, Openshot, Kino, Openmovieeditor, Kdenlive, Pitivi, Avidemux, Devede, and many others.
* Video and Music players: Mplayer, Helix Player, Videolan, Xine, Kaffeine, Kmplayer, LastFM and many others.
* Music software: PD and externals, Rosegarden, Ardour, TerminatorX, Cecilia/Csound, Gnusound, Mixxx and many others.
On the DVD you can find about 2500 multimedia softwares, practically everything made for the GNU/Linux platform.

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Linux Mint 8 »KDE«

Diese Version basiert auf Kubuntu 9.10 Karmic Koala, Linux 2.6.31, Xorg 7.4 und kommt mit KDE 4.3.4 und Amarok 2.2.1. Die komplette Liste der Neuheiten gibt es hier (mit Screenshots). Weitere Informationen siehe hier.

Parsix GNU/Linux 3.0r2

Aus der Releaseankündigung:

This version merges all security, bug fix and feature updates published on the APT repositories. This version also fixes remaining minor bugs such as NTFS formatted drive mounting in live mode and X.Org configurator error and represents a new experimental USB installer that enables users to run Parsix from USB keys and pen drives. Parsix Kev brings a vast amount of new features like: GNOME 2.26.3, brand new kernel based on Linux 2.6.29.6 with extra patches and drivers, updated installer system that supports separate /home partition, ext4 file system and GRUB 2, NetworkManager is finally default networking stack, AuFS and UnionFS support, SquashFS+Lzma compression for live-CD and lots of updated packages like GNU Iceweasel 3.5.6, GParted 0.4.8, Pidgin 2.6.2 and OpenOffice.org 3.1.1, Compiz-Fusion 0.8.2 etc.

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Terminal bzw. Konsole – ein paar Alternativen (1)

(Anmerkung: Den folgenden Text hatte ich vor einiger Zeit schon einmal an anderer Stelle veröffentlicht. Diese »andere Stelle« gibt es aber nicht mehr; den Text wollte ich aber nicht untergehen lassen – deshalb hier erneut.)

Um textbasierte Anwendungen in einem grafischen System unter Linux laufen zu lassen, bedarf es eines Terminals, einer Konsole (oder genauer gesagt: einer Terminalemulation).
In der UNIX-, Linux-, BSD-Welt gibt es diverse dieser Terminalemulatoren (im Folgenden einfach ‘Terminal’ genannt), so dass sich für jeden etwas findet, sofern der mit dem Desktopsystem mitgelieferte nicht befriedigt.
Wer mit Gnome arbeitet findet den gnome-terminal; unter KDE wird konsole installiert und XFCE hat den xfce-terminal.

So, was gibt es noch? Im Folgenden habe ich mal weitere Terminals aufgeführt. Diese lassen sich neben den Terminals, die die o.a. Desktopsysteme mitbringen, installieren, so dass man je nach Belieben verschiedene Terminals nutzen kann.

xterm

xterm ist Bestandteil des X Window Systems und wird meines Wissens bei jeder X Windows-Installation mit installiert. Startet man xterm, sieht das erst einmal recht spartanisch aus. Man sieht kein Menü – nur der Prompt und der Titelbalken. <Ctrl+linke Maustaste> zeigt dann das Menü mit den Main Options; <Ctrl+rechte Maustaste> zeigt das Menü VT Fonts (man muß die Tasten aber gdrückt halten).
Um xterm zu konfigurieren, gibt es eine Vielzahl von Optionen (siehe in der man page). Soll die Konfiguration dauerhaft sein, gibt man die entsprechenden Vorgaben in die Datei ~/.Xresources ein. Ist sie nicht vorhanden, legt man sie an. (An Stelle von .Xresources geht auch .Xdefaults). Das kann z.B. in der Datei wie folgt aussehen:

XTerm*scrollBar:true (verschafft xterm einen Scrollbalken)
XTerm*Background:blue (blauer Hintergrund – geht auch mit HEX-Farbangaben – z.B.: #8B0000)
XTerm*Foreground:yellow (gelbe Schrift)
XTerm*font :9×15 (größere Schrift, da xterm per default eine sehr kleine Schrift mitbringt)

Nachdem man die Datei wie gewüscht bestückt hat, muß noch

xrdb -merge $HOME/.Xresources

durchgeführt werden, damit die Vorgaben wirksam werden.

Aterm

Aterm basiert auf rxvt (siehe unten) mit einigen Zusätzen wie Transparenz und benötigt auch recht wenig Speicher. Ein Nachteil ist, dass UTF-8 bzw. Unicode nicht unterstützt werden.
Konfiguriert wird Aterm wie xterm in der ~/.Xresources oder ~/.Xdefaults – Beispiel:

aterm*background:black
aterm*foreground:white
aterm*scrollBar:true

Auch hier nach Eingabe der Vorgaben:

xrdb -merge $HOME/.Xresources

multi-aterm

multi-aterm wurde aus den Quellen von Aterm entwickelt, ist klein und schnell und bringt Pseudotransparenz, sowie Tabs mit. GNOME oder KDE libs sind nicht erforderlich; multi-aterm ist in X-lib geschrieben.
Mit diesem Terminalemulator habe ich mich nicht weiter befasst. Er ist in den Debian-Quellen als Paket verfügbar. Laut Entwicklerhomepage gibt es aber noch keine Stable-, sondern nur Development-Versionen.

mlterm

mlterm ist ein multilingual Terminalemulator für X11. Er unterstützt:
ISO-8859-[1-11], ISO-8859-[13-16], TIS-620 (same as ISO-8859-11), KOI8-R, KOI8-U, KOI8-T, GEORGIAN-PS, TCVN5712, VISCII, CP1251, CP1255, EUC-JP, EUC-JISX0213, Shift_JIS, Shift_JISX0213, ISO-2022-JP[1-3], EUC-KR, UHC, JOHAB, ISO-2022-KR, GB2312 (EUC-CN), GBK, GB18030, ISO-2022-CN, HZ, EUC-TW, BIG5, BIG5HKSCS und UTF-8.

mlterm erkennt an Hand der gesetzten locale das passende encoding. Wer mit Debian oder Ubuntu arbeitet, kann mlterm mit apt-get install mlterm oder per synaptic installieren.

wterm

wterm ist ein Terminalemulator für das X-Window-System mit Unterstützung des VT102-Farbschemas. Er ist sparsam in Bezug auf Systemressourcen und bietet eine Oberfläche mit NeXTSTEP-artigen Scrollbalken und einem Anwendungsmenü, welches sich gut in den Window-Maker-Fenstermanager und GNUstep-basierte Anwendungen integrieren lässt. wterm arbeitet gut mit allen Fenstermanagern und Desktopumgebungen zusammen.
wterm bringt Hintergrundbilder, Transparenz und umgekehrte Transparenz mit. Wer es multilingual haben möchte, nimmt wterm-ml.
Beides gibt es unter Debian und Ubuntu in den Quellen – siehe zur Installation bei mlterm.

(Zweiter Teil folgt bald)

GNOME Journal 18 Released

Das GNOME Journal, Ausgabe 18, wurde am 05.02.2010 veröffentlicht. Der Focus dieser Ausgabe liegt auf Multimedia und dem GNOME Boston Summit.
Der Inhalt:
* Pitivi by Jono Baco
* What’s new in Banshee by Joe ‘Zonker’ Brockmeier
* Boston Summit Recap by Jason Clinton
* An interview with Jonathan Thomas, creator of the OpenShot video editor by Paul Cutler
* Writing Multimedia Applications in Vala by Jim Nelson

freiesMagazin 02/2010 erschienen

Ab sofort gibt es das freiesMagazin in Ausgabe 02/2010. (Falls Ihr keinen Zugriff auf die Site von freiesMagazin bekommt, liegt das eventuell am Umzug der Domain – dann später noch einmal versuchen.)

freiesMagazin

Der komplette Inhalt

Linux allgemein
“openSUSE 11.2″ von Mirko Lindner
“ZFS unter Linux” von Martin Böcher
“Der Januar im Kernelrückblick” von Mathias Menzer

Anleitungen
“Pentaho Data Integration” von Matthias Kietzke

Software
“Machinarium – In der Welt der Maschinen” von Dominik Wagenführ
“BackupPC als Backupserver im Heimnetzwerk” von Charles Ernst

Community
“Jamendo – Ein freier und kostenloser Musikdownload” von Steve Klicek
“Eine zu bewältigende Aufgabe: Linux Professional Institute Certification” von Jens Hevike
“Das Betriebssystem GNU/Linux” von Dominik Wagenführ

Zum Download der Ausgabe (2,4 MB; PDF) >>> geht es hier

Aus der virtuellen Nachbarschaft N° 8

Suchmaschinenoptimierung – wenn schon, dann richtig

Wolff von Rechenberg listet 10 Irrtümer über Suchmaschinenoptimierung auf.

Open Source Days in Kopenhagen am 5. und 6.03.2010

Anfang März finden die »Open Source Days« in Kopenhagen statt – die wohl größte Open-Source-Veranstaltung in Nordeuropa. Zum Programm geht es hier >>> lang.

Die Z-Shell (zsh) – es muss nicht immer die Bash sein

Auch wenn die überwiegende Zahl der Linuxnutzer die bash als Shell nutzen – es gibt Alternativen. Eine ist die Z-Shell. Bei zinformatik findet sich ein umfangreicher Artikel zur Z-Shell. Wer sie mal ausprobieren will, findet dort wertvolle Informationen.

SourceForge sperrt Nutzer aus

Nutzer mit IP-Adressen aus Syrien, Kuba, Iran, Nordkorea und dem Sudan werden von SourceForge ausgesperrt. Rechtfertigung für diesen Schritt: diese Länder stehen auf der »Schurkenstaat-Liste« der US-Regierung und man muss sich an US-Gesetze halten. Wie und ob sich das mit dem Open Source-Gedanken verträgt – dies in einem Artikel bei keimform.de.

Was die Gesellschaft zusammenhält

»Der fundamentale Akt von Freundschaft unter denkenden Wesen besteht darin, einander etwas beizubringen und Wissen gemeinsam zu nutzen. Dieser gute Wille, die Bereitschaft, unserem Nächsten zu helfen, ist genau das, was die Gesellschaft zusammenhält und was sie lebenswert macht.«
(Richard Stallman)

Mit History Expansion schneller in der Shell unterwegs

Die meisten Shells archivieren die Kommandos, die man getippt hat und stellen sie bei Bedarf zur erneuten Verfügung. Das spart Zeit und oft auch langes Suchen. Matthew Cengia zeigt in seinem Artikel bei LINUX Journal, wie man die history expansion nutzt, um schneller und bequemer mit der Shell zu arbeiten.

Du willst z.B. ein neues Paket installieren (wir befinden uns auf einem auf Debian oder Ubuntu basierenden System) und gibst in der Shell folgendes ein:

$ apt-get install packagename

Die Shell wird Dir dann antworten, das dies so nicht geht – Du hast keine Berechtigung, must dies als ‘root’ tun. Unter Nutzung der history expansion tippst Du dann

$ sudo !!

und dan sollte es funktionieren!

Ein anderes Beispiel. Bevor Du in ein Verzeichnis wechselst, willst Du wissen, was sich dort befindet. Du tippst:

$ ls /usr/share/doc

Nachdem Du das Anzeigeergebnis studiert hast und immer noch in das Verzeichnis wechseln willst, tippst Du:

$ cd !$

und Du findest Dich dann in /usr/share/doc wieder.
Für noch mehr Anwendungsmöglichkeiten konsultiere die shell documentation (man page). Passende Suchbegriffe für die Bash sind »History Expansion« oder »Event Designators«.

“International Free and Open Source Software Law Review” in zweiter Ausgabe

Wie berichtet, wurde Mitte letzten Jahres das Projekt »International Free and Open Source Software Law Review« gestartet. Jetzt gibt es die zweite Ausgabe (zum Download).
Aus dem Inhalt:
“Open Source Policies and Processes For In-Bound Software” by Karen F. Copenhaver
“Corporate Governance and Open Source” by Richard Kemp
“The Paris Court of Appeals GPL case” by Martin von Willebrand
“Trademarks in Open Source” by Tiki Dare and Harvey Anderson
“Standards, Competition and IP in Open Source” by Susanna Shepherd
“Back to the Future: IP and property rights” by Iain G. Mitchell Q.C.

Via Pro Linux

BSD Magazine im Download

Das BSD-Magazine gibt es im kostenlosen Download. Das steht im News Letter des BSD-Magazins, den ich abonniert habe. Wenn ich es dann downloaden will, soll ich meine e-mail-Adresse eingeben, um den News Letter zu abonnieren (habe ich ja schon) – wenn ich das bei jedem Download mache, bekomme ich dann eine wachsende Anzahl News Letter desselben Inhalts? Merkwürdig!

Zum Magazin-Inhalt:
* A first look at PC-BSD 8 release
* Installing and securing an Apache Jail with SSL on FreeBSD
* The gemstones for FreeBSD
* OpenBSD, NetBSD and FreeBSD as file sharing servers – Part 1 – NFS
* Ipsec VPNs: An Introduction to IKE and Ipsec
* LDAP on FreeBSD
* Secure and stable mailservers with OpenBSD and qmail
* Developing Secure Storages: Now On FreeBSD
* Web Server Benchmarking
* BSD Tips and Tricks
* Interview with Olivier Cochard – Labbe, Founder of FreeNAS

Hier geht es zum Download (PDF; ca. 7 MB)

Update auf Debian GNU/Linux 5.0.4

Meine update-Benachrichtung zeigt mir an: 27 updates available. Da ist was umfangreicheres unterwegs. Es werden Fehler behoben und Sicherheitsupdates durchgeführt. Im Changelog findet sich die komplette Liste. Das update werde ich gleich laufen lassen. Auf den Spiegelservern findet sich die aktualisierte Version.

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