Ja, wie geschrieben, habe ich auf zwei sehr unterschiedlichen Laptops ein Linux-System installiert. Zur Verfügung hatte ich einige CDs aus Zeitschriften, überwiegend Live-CDs, als da waren Mandriva Free 2009 Spring, openSUSE 11.2, Elive 1.9.56, Pardus 2009.1 und Dreamlinux 3.5. – alles Distrubutionen, die mich auch interessierten.
Bei den Laptops handelt es sich um einen Toshiba Satellite L10-190 und einen Gericom Masterpiece (ca. 10 Jahre alt?). Der Toshiba sollte als Produktivsystem eingesetzt werden, den Gericom wollte ich nur mal mit Linux testen.
Auf dem Toshiba sind die mir zur Verügung stehenden Distributionen alle anstandslos gelaufen. Die Entscheidung der künftien Nutzerin ist auf Mandriva gefallen. Die Installation von Mandriva ist ausserordentlich gut geführt. Viel einfacher kann eine Systeminstallation kaum sein. Ist das System installiert, ist die Konfiguration auch für weniger mit Linux-Systemen Vertraute leicht durchzuführen. Ich habe Gnome als Desktop installiert, da die künftige Nutzerin KDE als zu überladen fand. Das sog. Look and Feel des installierten Systems gefällt mir ausgesprochen gut und bisher gibt es keine Beschwerden aus dem täglichen Betrieb. Mandriva wird ja allgemein als System für Ein- und Umsteiger bezeichnet, was ich nur bestätigen kann.
Wer sich näher mit Mandriva befassen will, findet bei MandrivaUser.de Informationen zur Installation und Konfiguration.
openSuse 11.2 kam auch in die engere Wahl. Die Installation ist ähnlich einfach wie die von Mandriva. Das Erscheinungsbild hat mir und auch der künftigen Laptopnutzerin gefallen – »gescheitert« ist openSUSE an Yast. Das hat die künftige Laptopnutzerin abgeschreckt, war ihr zu komplex.
Elive, Dreamlinux und Pardus hatten keine Chance gegen Mandriva, zumindest in diesem speziellen Fall nicht. Damit habe ich mich dann etwas näher beschäftigt, als es an den Gericom ging. Alles lesen »
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am 9. März 2010, 20:51,
von admin,
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Allgemeines.
Den 31. März haben Internationale Free-Software-Organisationen zum Document Freedom Day ausgerufen.

Nur offene Standards wie das Open-Document-Format können garantieren, das Dokumente auch in Jahrzehnten noch gelesen werden können. Diese Formate kann jeder ohne Einschränkungen verwenden.
Alles weitere zum Document Freedom Day gibt es hier und hier.
Veröffentlicht
am 9. März 2010, 19:39,
von Otium,
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Desktop.
Bei Phoronix findet sich ein Bericht(en) über Strom- und Speicherverbrauch der Desktop-Systeme KDE, Gnome, XFCE und LXDE. Auszüge aus dem Bericht:
Speicherverbrauch
These results are very clear showing the Ubuntu 10.04 system with LXDE consuming the least amount of RAM with it being about 30MB lighter than loading the Xfce 4.6 desktop. Eating much more memory than the lightweight Xfce/LXDE desktops was KDE 4.4.1 that ended up leading to 67% greater memory consumption than LXDE. GNOME 2.29.1 had a 24% smaller memory footprint than KDE 4.4.1.
Energieverbrauch
With this test, there were not any significant power consumption differences when choosing one desktop environment over another. All four of these popular desktop environments had consumed on average within 0.2 Watts of each other.
Systemtemperatur
There were no measurable differences in the system temperature when running the different desktop environments with this first test.
Via Pro Linux
Veröffentlicht
am 7. März 2010, 18:33,
von Otium,
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Allgemeines.
Ab sofort gibt es das freiesMagazin in Ausgabe 03/2010 mit vielen interessanten Themen.

Der komplette Inhalt
Linux allgemein
“Mandriva Linux 2010″ von Thorsten van Lil
“Der Februar im Kernelrückblick” von Mathias Menzer
Anleitungen
“Pimp my Desktop” von Ralf Hersel
“Eigene Paketquellen zusammenstellen mit local-apt” von Hauke Goos-Habermann
Software
“Die Z-Shell (zsh) – Eine mächtige Alternative zur Bash” von Marcel Jakobs
“Google Charts – Diagramme über das Internet erstellen” von Jochen Schnelle
“Vim und das Surround-Plug-in” von Volker Duetsch
“Effektives automatisiertes Bearbeiten von Daten mit sed” von Christian Brabandt
Community
“Rezension: GIMP – kurz & gut” von Dominik Wagenführ
“Rezension: Python – kurz & gut” von Michael Niedermair
Zum Download der neuen >>> Ausgabe(1,9 MB).
Ich bin ein ziemlich standhafter Debian-Nutzer und wechsele die Distribution in letzter Zeit garnicht. Ich sehe keine Veranlassung. Debian läuft und bringt alles mit, was ich benötige. Ab und an juckt es mich natürlich schon, mal eine andere Distribution auszuprobieren. Diese »Gelüste« habe ich dann mit einer Live-CD befriedigt.
Jetzt musste ich aber einen Laptop gebrauchsfertig machen, mit dem jemand arbeiten möchte, der sich absolut nicht mit dem System befassen will. Das Ding soll laufen. Das war für mich eine Gelegenheit, mal wieder etwas auszuprobieren – nicht nur in einer Live-Umgebung, sondern unter »realistischen« Bedingungen. Bei der Gelegenheit habe ich dann noch einen alten Gericom-Laptop aus der Versenkung geholt (auf dem ein MicrosoftOS vor sich hin staubte). Der ist ca. 10 Jahre alt, sieht von aussen noch gut aus, ist innen aber verständlicherweise sehr betagt. 10 Jahre sind in dem Metier eine lange Zeit.
Downloaden wollte ich keine Distribution, sondern ich habe mir gesagt: Nimm das, was Du da hast – mal sehen, was dabei herauskommt. Ich hatte einige installierbare Live-CDs aus diversen Zeitschriften bzw. Install-CDs. Davon sollte/musste es dann eine sein.
Es war eine interessante, spannende Erfahrung. Die nächsten Tage werde ich hier darüber Einiges zusammenfassen. Ein Ergebnis kann ich schon mal festhalten: Beide Laptops laufen – und nicht nur so, sondern bestens!
Veröffentlicht
am 4. März 2010, 22:34,
von Otium,
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Anwendungen.

Seitdem sich ein neues Entwicklerteam um den Midnight Commander kümmert, geht es voran. Es gibt jetzt die Version 4.7.1.
Sie setzt die GLib in Version 2.8 als Grundlage voraus und unterstützt unter anderem automatisches Encoding-Setup über enca, das Sichern der Einstellungen im Finden-Dialog und einen Fortschrittsbalken, der von rechts nach links arbeitet. Das Suchfeld unterstützt nun auch die Platzhalter ‘*’ und ‘?’. Eine komplette Liste der Änderungen findet sich in der Ankündigung auf der MC-Mailingliste.